Mit Sack und Pack ausgestattet stiegen unsere Toschtelfäger in den Car ein. Ziel ist das Glarnerland. Was sie nicht wussten, zuerst wird ein Berg bestiegen, nicht so steil wie das Matthorn, auch nicht so magisch wie der Berg Ramiel aber an der Spitze mit genauso schöner Aussicht. Janines Freudestrahlen machte der lieben Sonne Konkurrenz. Die Freude über unseren Überraschungauftritt an Ihrem 40.Geburstag hat uns den strengen Aufstieg vergessen lassen. Gestärkt mit Speis und Trank entsandte uns Janine und Claudio ins Glarnerland.
In Mollis angekommen spielten wir vor alten Weggefährten, jungen Schlüpflingen, bekannten und unbekannten Gesichtern ein Grüezi-Konzert. Wie ein wildgewordener Haufen Bienen schwärmten wir aufs Gelände, immer im Auge unsere Bienenkönigin. Zur unserer Orientierungshilfe hatte sie eine riesengrosse fliegende Blume dabei. Plagten uns Heimweh oder vermissten wir sie zu stark, mussten wir nur unseren Blick in die Ferne schweifen lassen und wir sahen die vertrauten Farben und fühlten uns gleich besser. Wir sammelten den ganzen Abend fleissig Nektar, unsere Königin möchten wir stolz machen. Um Mitternacht zeigten wir den anderen Völker aus nahen und fernen Kantonen unsere Musik, die Königin schien glücklich und so feierten wir mit ihr bis uns der Chauffeur wieder zurück in die March fuhr. Mit müden Flügeln und einem Summen in den Ohren fielen wir in unsere Betten und träumten noch ein wenig vom fliegen.

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