Eine Nacht in Velaris’ Bibliothek ist wohl der grösste Traum des Schreiberlings. Doch gleich dahinter folgt eine Nacht im Museum, und diesen Wunsch haben uns die Stockbergschränzer Siebnen erfüllt. Die „Gschirrätä“ hat sich in ein wirres und lebendiges Museum verwandelt. Hier wurde Kunst nicht nur ausgestellt – sie wurde lebendig und wandelte umher. Musik erklang und liess wandelnde Gemälde tanzen, Lorax sowie andere Helden aus dem Fernsehen gaben sich die Hand und prosteten sich mit Urzeitgetränken zu. Unser Lucky-Luke-Comic war plötzlich nicht mehr zweidimensional auf Papier, sondern dreidimensional: in der Halle, in der Kaffeestube, auf der Tanzfläche, an der Shotbar und am Essensstand haben sich Lukes und Daltons aufgehalten.
Wir spielten gleichzeitig so viele Geschichten, dass dem einen oder anderen Besucher regelrecht schwindelig wurde. Selbst unser Instrumentenbus entschied sich für eine künstlerische Darbietung. Ein nicht mehr fahrendes Fahrzeug, das nur durch Zusammenhalt und dem Einsatz roher Körperkraft wieder in Bewegung gebracht werden konnte, wurde zur perfekten Darstellung des Kollektivismus. Es war eine partizipatorische Kunstform, die diesen ereignisreichen Abend wunderbar abrundete.
Danke Stockis für diesen kulturellen Abend gefüllt mit Humor und Musik.

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